Sternenschau 57: *Wahre Freiheit* (Teil 2)

 

 

Die Neue Zeit aus astrologischer, energetischer und spiritueller Sicht – September 2020 (Teil 2)

Paukenschläge

Der Prüfungs- und Entwicklungsmonat September schließt seine Tore mit intensiven Tagen. Sie können sehr konfliktträchtig sein, jedoch auch einen wichtigen Wendepunkt darstellen – und eine enorme (Liebes-)Kraft freisetzen.

Am 23.9. hatten wir um 7:03 Uhr die 2. Mars-Lilith-Konjunktion auf 26° Widder (die 1. war am 10.8. auf 21° Widder, die 3. wird Ende Januar 2021 auf 10° Stier sein). Im Quadrat zu Saturn-Pluto, Merkur formiert(e) das Ganze zu einem T-Quadrat. Brennpunktplaneten sind der stationäre Saturn in Konj. zu Pluto. Der patriarchale Geist und das plutonische Schattenland wollen erkannt werden und heilen: Unterdrückte Wut/ Aggression, Macht-/ Ohnmachtsthemen, darunterliegend der Schmerz und häufig der Geschlechterkampf. Vor allem in der Kommunikation/ im Miteinander kann es hoch hergehen. Mars lief diesmal rückläufig in Konjunktion zu Lilith – die 2. Lilith-Mars-Konj. stellt den energetischen Höhepunkt des Zusammenkommens dar. Manches kann nun eskalieren. Oder wir erleben, wie sehr wir schon in Frieden sind – mit uns selbst und mit dem Männlichen und Weiblichen.

Mein Rat in diesen Tagen: Innehalten – sich nicht aus einem emotionalen Impuls heraus zu Äußerungen und Handlungen verleiten lassen, die du möglicherweise später bereust. Wichtige Entscheidungen noch reifen lassen. Und/ oder sich verlieben – der aktuelle Sonne-Mond-Zyklus (seit dem 17.9.) birgt ein wundervolles Potenzial in sich, (neu) zu lieben. Zudem ist Venus auf 17 bis 22 Grad Löwe Brennpunkt einer Yodfigur zum segensreichen Jupiter-(Pluto-)Neptun-Sextil. Ahnenthemen rund um die Venus (Liebe, Geld) können Erlösung finden.

Es sind sensible Wendepunktage, auch weil der stationäre Saturn ab dem 29.9. wieder direktläufig wird. Sehr Altes kann bis zum Vollmond am 1.10. heilen. Wunder und Überraschungen nicht ausgeschlossen… Plötzlich kann es mit einem Satz vorangehen – oder alles still stehen. Das gilt ebenso für den gesamten Oktober.

Das plutonische Schattenland

Seit dem Jungfrau-Neumond am 17.9. befinden wir uns in einem wirklich kritischen Zeitfenster, das bis Mitte Januar 2021 andauern kann. Wir brauchen nun echte, nachhaltige Lösungen... Macht wird permanent missbraucht, was wir auch an den weiteren Restriktionen in der Corona-Politik sehen (Merkur Quadrat Saturn-Pluto). Das plutonische Schattenland möchte transformiert werden – dies ist meines Erachtens eine der wichtigsten Lösungsansätze in der aktuellen Krise. Deshalb im Folgenden vertiefende Infos zum plutonischen Schattenland, auch in zwischenmenschlichen Beziehungen – denn die Heilung des Planeten fängt bei jedem Einzelnen an.

Was meine ich mit dem plutonischen Schattenland? 

Pluto ist Herrscher des Tierkreiszeichens Skorpion. Ein Kleinplanet, der dort, wo er wirkt, Transformation wünscht und diese durch einen Stirb-und-werde-Prozess einleitet. Wir alle sind hier, um aus den dunklen Schattenenergien in uns und auf der Erde ins Licht zu erwachsen. Pluto ist in diesem Transformationsprozess ein wichtiger Katalysator – auch in der Corona-Krise, denn Viren werden astrologisch Pluto/ Skorpion zugeordnet. So hat Pluto nicht zufällig in 2020 zusammen mit Jupiter und Saturn im Steinbock eine prominente Stellung am Himmel: In diesen und den kommenden Jahren geht es um tiefgreifende Neu-Strukturierungen – im Kleinen und im Großen. Der ca. 40-jährige Saturn-Pluto-Zyklus, der am 10.1.2020 neu begonnen hat, ist einer der wichtigsten Zyklen, denn als großer Planetenzyklus steuert er vor allem die kollektiven Geschehnisse im Sinne einer globalen Gesamtentwicklung. Saturn-Pluto steuern die wirtschaftlichen Prozesse...

Das plutonische Schattenland ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Es durchwirkt unsere Gesellschaft und die Welt noch zutiefst, ebenso der mangelnde Selbstwert. Beide gehören zusammen, das eine geht nicht ohne das andere (Achse Stier-Skorpion). Im Radix bringt uns Pluto mit tiefen, unbewussten Ebenen unseres Seins in Kontakt. Wo Pluto steht und transitiert, ist immer Wandlung nötig und ein Schatz verborgen. Pluto führt uns in unser Schattenland, um es zu erlösen. Er führt eine Gesellschaft in ihr Schattenland – in die Tabus, die sie hervorgebracht hat, um diese zu transformieren. Aus Blei macht er Gold. Wenn wir unseren Radix-Pluto geheilt haben, machen auch wir aus Blei Gold und finden in unsere wahre Macht zurück: Wir wissen um unsere Macht und Stärke, nehmen sie an und gehen verantwortungsbewusst mit ihr um (Saturn-Pluto). Wir wissen um unsere Schätze und um unseren Wert. Von dem Punkt an ändert sich alles, und das Theater hört auf.

Astrologisch gehören zum plutonischen Schattenland die Kontroll- und Machtthemen und die Verstrickungen. Die Eifersucht, der Neid, die Missgunst. Die Abwertung, die Denunzierung, das Misstrauen. Die Rache und das Nicht-Vergeben-Können. Der Verrat, die Intrigen, der Betrug. Jegliche Zwänge, Manipulation/ Täuschung und die Unterdrückung. Die Drohung und die (emotionale) Erpressung. Jede Form von Missbrauch – geistiger, körperlicher und seelischer Art. Die tiefste Angst. Und all die manipulativen Machenschaften im Verborgenen, die von Angst und Gier motiviert sind. Die Spinnennetze und Sümpfe... Sämtliche Abgründe… Die Tabus, über die nur Lilith spricht – die Viele gerne weit von sich weisen.

Wer sein plutonisches Schattenland nicht erlöst, erlebt immer wieder Macht- und Ohnmachtsthemen in seinem Leben, auch in seinen Beziehungen und in der Liebe. Der Entwicklungsweg führt von Machtmissbrauch und Ohnmacht zur Eigenmacht: Wir werden Herr unserer Selbst – Herr unserer Gedanken, Gefühle, Triebe usw. – und heben unsere Schätze. Wenn ich Herr meiner Selbst bin, habe ich nichts mehr zu fürchten. Statt Angst und Kontrolle werden (Selbst-)Vertrauen und wahrer Eigenwert möglich (Stier).

Wer seine Macht kennt, missbraucht sie nicht. Er nutzt sie – verantwortungsbewusst und liebevoll.

Das Problem bei Pluto ist, dass er tief im Unterbewusstsein wirkt und wir oft lange brauchen, bis uns das eigene plutonische Verhalten bewusst wird. Stattdessen projizieren/ übertragen wir es auf andere. Gerne bauen wir Feindbilder von den Menschen auf, die uns unseren Schatten zu deutlich spiegeln. Doch was wir an anderen am meisten ablehnen und bekämpfen ist häufig der eigene Schatten. Wenn wir uns selbst hingegen vollständig annehmen, mit Licht und Schatten und den Schatten integrieren, kann Pluto sein Füllhorn über uns ergießen: Wir finden zurück in unsere Selbstmacht und Power – wir ermächtigen uns selbst!

Wahre Macht hat derjenige, der mit sich verbunden ist und tief in sich ruht. Weil er seine Kraft und Stärke aus der göttlichen Quelle in sich bezieht – aus dem Wesenskern, nicht aus dem Ego. Der Wesenskern des Menschen ist bedingungslose Liebe und reine Freude...

Wer sein Schattenland/ Pluto erlöst hat, wer innerlich frei ist und selbstbestimmt lebt, wird in diesen Monaten und Jahren zunehmend an Macht und Stärke gewinnen. So werden in der Neuen Zeit auch die wahren Führungspersönlichkeiten sichtbar: Es sind diejenigen, die vertrauenswürdig und integer sind. Die nicht von Angst, Gier und Kontrolle geleitet werden. Die nicht unbewusst und fremdbestimmt von ihrem plutonischen Schattenland regiert werden, sondern von ihrem Herzen. Es sind diejenigen, die sich zeigen und wahrhaftig sind. Unabhängig von Ruhm, Glanz und persönlichem Vorteil. 

Wer von den aktuellen Machtinhabern handelt und lebt so?
Wer von uns handelt und lebt so?

Doch bei all dem Plutonischen… – vergessen wir eines nicht: Wenige handeln mit böser Absicht, darunter liegt immer die Angst. Auch die Gier entspringt letztlich der Angst – der Angst, nicht genug zu bekommen. Je mehr ein Mensch verletzt und manipuliert worden ist in seinem Leben/ in vergangenen Leben und je größer seine Ängste sind, desto stärker wird er über Kontrolle versuchen, (vermeintliche) Macht über Geschehnisse und Menschen zu erlangen. Um sich zu schützen – um nie wieder so verletzt und verwundet zu werden…. Hinzu kommt, dass viele überfordert sind mit all dem, was in den letzten Jahren an zu Heilendem sichtbar wurde. So braucht es Mitgefühl und Verständnis im Miteinander, aber auch Grenzen und Respekt.

Wahre Freiheit

Es ist wichtig, sich aus Abhängigkeiten jeder Art zu befreien in dieser großen Übergangszeit (Pluto-Uranus). Dazu gehört auch, zu erkennen, dass die hauptsächliche Macht über den Geldfluss ausgeübt wird, über die Hochfinanz, die wir mit unseren Steuergeldern nähren. Für eine neue Welt wird es wesentlich sein, sich auch aus diesen Abhängigkeiten zu befreien – bevor sie auf digitales Geld umstellen... Auch das bedeutet Erlösung des plutonischen Schattenlandes – und finanzielle Unabhängigkeit (Uranus im Stier).

Wir werden viel zu tun haben in den nächsten Jahren – verbinden wir uns mit Gleichgesinnten, dann geht es schneller und es wird leichter.

Aurora 💗
 
copyright katharina aurora friedrichs



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