Was ist wahr? (Der Schütze)

Der Schütze (23.11. bis 21.12.)

Die Zeit des Schützen hat begonnen. Auch das Tierkreiszeichen Schütze trägt jeder von uns in sich. Sein Herrscherplanet ist Jupiter. Jupiter und Uranus (Herrscherplanet vom Wassermann) sind wichtige Planeten in dieser Zeit – sie führen uns ins Zeitalter des Lichts! In die Neue Zeit... Jupiter steht u. a. für unser inneres göttliches Licht, das es in dieser besonderen Zeit zu entdecken und zu entfalten gilt. Er steht ferner für Glück, Vertrauen, Zuversicht und Segen. Für den Sinn des Lebens, für (Selbst-)Erkenntnis und Bewusstseinserweiterung. Uranus steht u. a. für Freiheit und Befreiung. Für die Befreiung aus allem Limitierenden/ Überkommenen – von dem, was nicht unserem wahren Wesen, unserem wahren Leben entspricht. Was nicht mehr dem Zeitgeist entspricht! Der Schütze ist im Element des Feuers zu Hause. Der Wassermann in der leichten Luft. Beide sind Bewusstsein weitend, sehr intuitiv und freiheitsliebend. Fortschrittlich, hell und heiter. Ich liebe diese Energien – wie auch die Zeit, in der wir leben. Ich freue mich über jedes Licht, das in unserer Gesellschaft aufgeht. Und über jeden wahrlich freien Menschen! Denn wahre Freiheit wohnt in einem bedingungslos liebenden Herzen. *



Was ist wahr?   (Der Schütze - 23.11. bis 21.12.)

Der Skorpion hat es gespürt: Weit mehr gibt es als wir sehen und begreifen. Weit mehr auch, als aus Worten kann reifen. Diese Kräfte, die unentwegt wirken, uns alle verbinden. Letztlich auch unsere Wahrheit lassen finden. Der Schütze spürt all dies nicht nur, er weiß: Nicht durch logisches Denken, durch den Verstand – die Intuition hat hier die Oberhand. Die ohne den egozentrischen Geist schlicht weiß. Mit diesen unsichtbaren Kräften fühlt der Schütze zutiefst sich verbunden, weshalb er nicht aufhört, die Welt zu erkunden. Was hinter dem Sichtbaren wirkt, er will es verstehen, erklären – zuweilen auch die Welt belehren. Und bei all diesem rastlosen Umherstreifen er ständig möchte reifen. Denn stete Bewusstseinserweiterung ist sein höchstes Ziel. Nie wird ihm dafür was zu viel.

So taucht der Skorpion aus der Tiefe nun als Schütze hervor. Verwandelt, seitdem er mit der Unterwelt hat angebandelt. In dieser hat er sein Licht entdeckt, das durch ihn scheint, manch einen auch verschreckt. Sehenden Auges, den göttlichen Funken in sich – was die Welt nun alles verspricht! Er brauchte zuvor das Dunkel, die erschütternden Erfahrungen… – sonst hätt´ er heut´ nicht seine Ahnungen. Auch das LICHT könnt er nicht erkennen, seine Wahrheiten nicht benennen. Ja, alles ist immer gut so wie es ist – das weiß der Schütze, dieser hoffnungsvolle Optimist. Ist er doch im Element des Feuers zu Haus – somit kraftvoll, mutig und allen voraus. Ist voller Elan, dem Übermut so nah – was immer zuvor auch geschah…

Er richtet sich auf und schießt seinen Pfeil - wie könnt´ es anders sein - gen Himmel… Zu Höherem berufen kann er nur sein! Im hellen Sonnenlichte erscheint sie ihm dann – seine Vision. Wird flugs auch zu einer Mission… Werde wahr, werde wahr! Sie ist so nah und so real – sie anzustreben fortan sein höchstes Ideal. So begibt er sich schließlich auf seine Reise. Voller Begeisterung und Zuversicht – halt auf seine Weise. Denn hat er seine Wahrheit erst einmal erkannt, passiert so allerhand… Geführt wird er nun von innen heraus. Den eigenen Richter in sich, braucht er niemanden mehr der sagt, was richtig wohl ist. Und dank seiner Eigenmacht, er von niemandem wird mehr abgebracht. Frei und mutig geht er also seinen Weg. Oh ja, er fühlt sein Privileg: Dieses göttliche Vertrauen in sich und das Leben, das ihn führt und stets will erheben!

Dem Schützen aber geht´s nicht nur um Horizonterweiterung, nein, auch um Erheiterung. Denn was er so wunderbar kann… – über sich lachen, ist er auch ein kleiner Mann. Und nicht nur die Komik, er kennt auch die Gnade. In Überwindung alles Alten lässt gerne er sie großzügig walten. Brauchte der Skorpion noch die Rache, die Vergeltung, kann der Schütze vergeben, sich über die Dinge erheben. Wohl wissend, dass zur Ganzheit auch der Schatten gehört, der niemals sollte sein unerhört. So hat der Schütze die Gabe, mit dem Ganzen zu gehen – in jedem Moment den Sinn zu sehen. Nur der Verstand will urteilen und richten, doch mitnichten: Der Schütze nutzt nicht nur den Verstand, wie schon erwähnt, die Intuition hat bei ihm die Oberhand. Diese kosmische Intelligenz, die durch ihn fließt. Alles nötige Wissen über ihn ergießt. Ihn zu seiner Klarheit und Wahrheit führt – vom Gerede der Anderen ganz unberührt.

Und weil der Schütze so geistreich ist und klug, wird er schließlich weise auf seiner Pilgerreise. Er erkennt, dass seine Wahrheit nur ihm gehört. Ist damit zwar wichtig. Aus seiner Sicht auch richtig. Doch ebenso es den Anderen geht. Jegliche Hybris wird damit obsolet. Ein jeder deutet die grundlegenden Gesetze auf die eigene Weise – entsprechend seiner evolutionären Reise. Wahrheit ist also relativ, erkennt er schließlich alles andere als naiv. Statt Andere von seiner Welt zu überzeugen, sie gar zu bekehren, lässt zuweilen er sich nun belehren. Will erfahren, sich austauschen und anregen lassen. Nur ja nichts von der Welt verpassen. Entdeckt dabei auch das Geschenk der Inspiration, nun bevorzugt gepaart mit der Diskussion. Denn wer weiß – vielleicht gibt es Gedanken, die ihn lassen schwanken. Sein Weltbild bringen gar ins Wanken…

So sieht sie aus, des Schützen´s Lebensreise. Mit der Sonne stets im Gesicht – wie hell und bunt seine Welt doch ist! Eines jedoch noch gesagt sein muss: Die eigene Wahrheit zu leben durchaus kann führen zu Verdruss. Denn die geltenden Normen, all die Zeigefinger, verurteilen gerne und oft – so sehr die Eigenart des Menschen angeblich ist erhofft... Sie verurteilen, um sich selbst zu erheben. Statt dem Blicke in den eigenen Spiegel sich zu ergeben.

Der reife Schütze aber hat sich von all dem befreit und ist endlich bereit: Würdevoll steht und geht er für sich – selbst wenn alles um ihn herum zusammenbricht. Und ob er polarisiert? Ihn interessiert´s schlicht nicht...

                                                                                                                                                                © Katharina Aurora Friedrichs



* Mit meinen astrologischen Texten möchte ich den Interessierten unter Euch die Astrologie näher bringen. Sie ist eine große Leidenschaft von mir. Beginn dieser Leidenschaft war vor vielen Jahren meine eigene Horoskop-Analyse. Noch auf Kassette gesprochen, von meinem damaligen Yoga-Lehrer. Meinem Ego hat manches nicht gefallen, was ich in dieser Stunde gehört habe. Als Löwe-Aszendent entsprach es nicht meinen Erwartungen… So ging ich ein wenig zerknirscht aus der Türe, sah all die kryptischen Zeichen auf dem Papiere und fasste unmittelbar den Entschluss, diese Symbolsprache zu verstehen. Tiefer einzusteigen in diese geheimnisvolle Wissenschaft, die mir so Vieles zu versprechen schien… Sofort ging ich in die nächste Buchhandlung und kaufte mir mein 1. Astrologie-Buch. Das war der Beginn eines lange Zeit autodidaktischen Studiums der Astrologie. Die Nächte wurden länger. Die Bücherregale voller. Lehrer kreuzten meinen Weg. Und mir eröffnete sich ein völlig neues Weltbild. Was bis heute anhält…

Als Symbolsprache beschreibt die Astrologie die Gesamtheit des Lebens – in ihrer ganzen psychologischen Tiefe und Vielfalt. Ein Geburtshoroskop (sog. Radix) bietet somit die ganzheitliche Sicht auf den Menschen – körperlich, geistig und seelisch. Darüber hinaus kann sie die aktuelle Zeitqualität mit einbeziehen (Transite, Progressionen etc.). Beides vermag in der Form keine andere Disziplin. Und die aktuellen Planetenkonstellationen bieten tagtäglich eine ganzheitliche Sicht auf die Welt. Ich finde das phänomenal! Die Astrologie ermöglicht uns somit ein äußerst differenziertes Einfühlungsvermögen: In uns selbst, in einen anderen Menschen. Und in das Leben. So kann sie uns menschlicher, verstehender und toleranter machen. Welche Wissenschaft sonst kann das von sich behaupten? Und wie wertvoll bitteschön ist das in unserer Zeit:

Menschlicher, verstehender, toleranter.

Die Astrologie ist verkannt in unserer Gesellschaft. Wie so Vieles. Wie so Viele. Allen voran die Neuen Kinder (sog. Lichtkinder), die so wichtig sind für die Erneuerung unserer Gesellschaft. Die Astrologie ist die älteste Wissenschaft der Welt. Zudem ein wertvolles Werkzeug, um Menschen gezielt und individuell bei Ihrer Wegfindung und Lebensgestaltung zu unterstützen. Beruflich und privat. Ohne sie dabei festzulegen: Ein Geburtshoroskop zeigt, wie wir angelegt sind. Nicht, wie wir festgelegt sind. Wie Johannes Kepler treffend konstatierte. Das Horoskop mag das gesamte Lebenspotenzial und den Seelenplan eines Menschen aufzeigen, eines jedoch nicht: Seinen Bewusstseinszustand. In jeder einzigartigen Geburtskonstellation verbergen sich viele Möglichkeiten der Entfaltung. Welches Niveau sie erreichen, hängt vom Reifegrad der Persönlichkeit ab. Vom Bewusstsein und von der Seelenabsicht.

In meinen Texten zu den "Sternzeichen" beschreibe ich die reinen Archetypen – ähnlich wie im Märchen: Tiefe Wahrheiten über den Menschen und das Leben. Wenn Ihr die Texte aufmerksam lest – und fühlt –, werdet Ihr merken, dass Ihr das auch seid. Denn wir haben alle ALLES in uns. Den gesamten Tierkreis. Entsprechend unserer Anlage (Geburtshoroskop) unterschiedlich ausgeprägt. Entsprechend unserem Bewusstsein unterschiedlich entwickelt. Ich habe einige Schulen der Astrologie studiert – die klassische, die psychologische, die evolutionäre und manche mehr. Heute mache ich meine eigene Astrologie – das Beste aus Allem. Und folge meinem inneren Wissen.

Es ist eine großartige Zeit, in der wir leben – denn sie führt uns zu uns selbst zurück! Und führt uns Menschen neu zusammen, auf der Herzebene. Diejenigen, die dazu bereit sind. Die Astrologie ist ein Weg zu unserer Wahrheit – neben vielen anderen. Ein für mein Empfinden sehr präziser, tiefgründiger und schneller Weg. Doch es geht noch leichter, noch schneller: Wahres ist einfach. Damit können wir Vieles in unserem Leben überprüfen: Fließt es, oder fließt es nicht?

Jetzt ist es an der Zeit (die letzten Wochen des Jahres 2017), liebevoll zu entlassen, was nicht fließt – Merkur Konjunktion Saturn im GZ, ab 3.12.17 rückläufig. Statt Energie zehrender Konflikte/ Machtkämpfe: Mit dem Herzen erkennen und entscheiden. Konsequenzen ziehen - ohne dabei radikal zu sein. Und künftig früher seiner Wahrnehmung trauen. Wir werden unsere Energie in den nächsten Monaten für Wesentliches brauchen. Manches fühlt sich jetzt möglicherweise wie Stillstand an. Es ist eine wertvolle Wendepunkt-Energie! Mars läuft in Opposition zu Uranus – eine Energie für Befreiungsschläge und Durchbrüche, die bis zum 9.12. wirkt. Innerlich und/ oder äußerlich. Ratsam ist ein bedachter Umgang mit dieser Energie, denn sie ist explosiv. Die eigene Marskraft – die uns nun häufig gespiegelt wird – nicht in Ärger und Wut auszuagieren oder zu unterdrücken/ unterdrückt auszuagieren, sondern anzunehmen und zu transformieren. Um daraus kraftvoll auf neue Weise zu agieren.

Eine liebesfrohe, gute Zeit wünsche ich allen!


Zum Jahresende lade ich herzlich zum * Weihnachts-Salon 2017 * ein!










Kommentare

Beliebte Posts